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Alleskönner. Der Boden produziert unsere Nahrungsmittel und reinigt unser Trinkwasser. Er liefert Rohstoffe (Kies, Ton, Humus) und nimmt Regenwasser auf.
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Die Hälfte ist hohl. Der Boden unter unseren Füssen besteht zur Hälfte aus festem Material. Der Rest ist hohl, aber nicht leer. In den Poren gibt es Wasser, Luft, Wurzeln und Lebewesen.
Vielschichtig. Der Boden besteht aus drei Schichten: - Die obersten 5 bis 30 Zentimeter heissen Oberboden oder Humus. Sie sind durchwurzelt, dunkelbraun und sehr belebt: Hier leben in einer Hand voll Boden mehr Organismen als Menschen auf der Erde! - Darunter kommt der hellere, weniger durchwurzelte Unterboden, in 30 bis 80 Zentimeter Tiefe. Das ist gewissermassen die Vorratskammer des Bodens, hier werden nämlich Wasser und Nährstoffe gespeichert. Ober- und Unterboden zusammen geben dem Boden seine Fruchtbarkeit. - Erst unter diesen zwei Schichten trifft man aufs Gestein. Das ist der eigentliche Aushub.
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Der Boden mags trocken, Ein Fahrzeug zerstört im trockenen Boden die lebenswichtigen Hohlräume weniger stark, als wenn es über nassen Boden fährt. ... leicht, Ein leichtes Fahrzeug belastet den Boden weniger stark als ein schweres. ... und verteilt! Raupenfahrzeuge verteilen die Last auf eine grössere Fläche als Radfahrzeuge. Sie verdichten den Boden somit weniger stark. Luft weg. Schwere Maschinen drücken den Boden zusammen. Die Folgen: - Weil die Hohlräume zusammengedrückt werden, gibt es keinen Platz mehr für Luft und Sauerstoff, Bodentiere und Wurzeln. - Durch die verschlossenen Poren kann das Regenwasser nicht versickern, die Niederschläge fliessen an der Oberfläche ab und verursachen Hochwasser, Überschwemmungen und Erosion. - Wenn das Wasser nicht richtig versickert, staut es sich im Boden. Der Boden beginnt zu faulen und verliert seine Fruchtbarkeit. |

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| Trockener Boden Ich befahre nur trockenen Boden und benutze möglichst leichte Maschinen mit Raupenfahrwerk. Je trockener der Boden, desto weniger tief wird er durch eine darüber fahrende Last zusammengedrückt. | |
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Leichtes Raupenfahrzeug Ich verwende immer das leichteste Fahrzeug, das eine Arbeit ausführen kann und bevorzuge ein Raupenfahrzeug gegenüber einem Radfahrzeug. Je leichter das Fahrzeug, desto weniger schädigt es den Boden. Und je grösser die Auflagefläche, desto kleiner der Druck auf den Boden. |
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Getrennte Lagerung Wenn ich einen Aushub mache, deponiere und begrüne ich den Ober- und Unterboden getrennt. Bei der Rekultivierung schichte ich das Material wieder richtig ein. Im Ober- und Unterboden wohnen unzählige Lebewesen. Sie bilden die Basis für eine schnelle Wiederbegrünung und Bewirtschaftung nach der Rekultivierung. Begrünen und entwässern Ausgehobenen Boden begrüne ich immer sofort und sorge dafür, dass er gut entwässert wird. Die Pflanzenwurzeln stabilisieren das Bodendepot und verbessern die Regendurchlässigkeit. So verhindere ich, dass sich Regenwasser ansammelt und der Boden zu faulen beginnt. |
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Feuchtigkeitstest Wenn ich ein Stück Boden in die Hand nehme und es kneten kann, befahre ich den Boden nicht. Der Boden ist dann zu feucht. Das Fahrzeuggewicht verdichtet ihn bis in die Tiefe. |
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Transportpiste Wenn ich mehrmals am selben Ort durchfahre, lege ich eine Transportpiste aus Kies, Bodenplatten oder Baggermatratzen aus. Eine Transportpiste verteilt die Last und der Boden wird so geschont. |